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03.11.2011 - 30.11.2011 Shinekunst

LICHTPHÄNOMENE

11.03.2011 - 23.04.2011

Andreas Pistner

Benjamin Solt

Claude Luethi

Gülbin Ünlü

MALIK

Manuel Ti Mathys

Marco Romegialli//WCH

PISA73

Tarek Abu Hageb

the next step

Gruppenausstellung zu aktuellen Positionen der Posturban Art

04.12.2010 - 05.02.2011 Jörg Langsdorf Springer oder Springerin?
21.08.2010 - 02.10.2010 Andreas Pistner Zeitgenossen
27.03.2010 - 14.05.2010 Claudia Weber Malerei

17.10.2009

Konzept:

Reinhard Mesletzky

Video:

Peter Becker

Musik:

Stefan Holmeier

ZEITRAUMFÄNGER

(KulTour, Baden)

07.06.2009 - 05.09.2009 Reinhard Mesletzky Skulptur
22.02.2009 - 31.03.2009 Peter Gospodinov Malerei
15.08.2008 - 27.09.2008

Christian Hiegle

Katja Fischer

Malerei

Skulptur

20.10.2008 - 28.02.2008

Eric Coignoux
Sonja Fritschi
Peter Gospodinov
Sandra Häuptli
Maria Jansa
Colette Kinzler
Reinhard Mesletzky
Carin Studer
Hans Trudel

Phil Malloy

unexpected

Werke zeitgenössischer Künstler

zu Tod, Vergänglichkeit und Abschied

 

26.08.2006 - 21.10.2006

Matthias Castorph

Hansuli Matter

Reinhard Mesletzky

Aufhängen
24.03.2006 - 13.05.2006 Peter Gospodinov Malerei
20.01.2006 - 18.03.2006 H.C. Ohl Paradies
28.10.2005 - 31.12.2005 diverse Künstler Design-Ausstellung
03.06.2005 - 08.07.2005
Michael Lapper: Zwischen Sein und Schein
01.12.2004 - 24.12.2004
Jane Paul &
Reinhard Mesletzky:
Die Geschichte der Sensibelchen
18.06.2004 - 21.08.2004
Reinhard Mesletzky: Skulptur

Ausstellung von Shinekunst:

LICHTPHÄNOMENE
3.11. - 30.11.2011

Vernissage, Donnerstag 3.11.2011 ab 18 Uhr, Live-Act: 18.30 Uhr

Präsentation Maturaarbeit : 18.11.2011 um 18 Uhr

 

the next step

Gruppenausstellung zu aktuellen Positionen der Posturban Art

Gezeigt werden neue Werke junger Künstler aus der Schweiz und aus Deutschland,
deren Schaffen sich von der Urban Art ableitet - einer Strömung der zeitgenössischen
Jugendkultur. Gemeinsam ist den Künstlern ihr Ursprung in der Sprayerszene, aber auch eine gesellschaftskritische Weltanschauung, die in den Inhalten ihren Ausdruck findet.

Wir alle haben uns an die Reizüberflutung im öffentlichen Raum gewöhnt, haben
gelernt, die unvermeidbaren Werbeplakate und Neonlichter mehr oder weniger auszublenden. Dasselbe gilt für die allgegenwärtigen Graffiti, die wir wenn überhaupt oft nur
schemenhaft wahrnehmen. Wir differenzieren nicht zwischen Tags, Styles und Characters.
Die ehemaligen Streetartisten werfen Fragen auf: Wem gehört der öffentliche Raum? Wer hat das Recht ihn zu gestalten? Manchmal freuen wir uns, wenn wir ein besonders gelungenes Werk entdecken, das wie geschaffen für den Ort erscheint oder unser Auge auf ein
Detail lenkt, das wir sonst vielleicht nicht wahrgenommen hätten. Die Begeisterung hält sich
jedoch meistens in Grenzen, wenn an der eigenen Hauswand über Nacht ein „Kunstwerk“ prangt.
Selten sind uns die Hingabe und Leidenschaft bewusst, die von Künstlerseite dahinter stecken. Noch weniger denken wir über die Risiken nach, die die Künstler bereit sind, auf sich zu nehmen. Auch wenn der Reiz des Verbotenen als Triebfeder vermutlich nicht vernachlässigt werden kann.

Die rebellische Jugend, die die Öffentlichkeit mit ihren Arbeiten konfrontiert, ohne zu fragen, ob diese überhaupt Publikum sein will, ist längst erwachsen geworden.
In der Ausstellung „the next step“ interessieren uns Künstler, denen es nicht nur um den
Adrenalinkick und die Rebellion als Selbstzweck geht, sondern denen ihr eigenständiger künstlerischer Ausdruck ein Anliegen ist. Dieses Grundbedürfnis, sich über die Kunst mitzuteilen, liess sie zur Spraydose greifen und lässt sie auch heute nach neuen Ausdrucksformen suchen.

Doch wie geht es weiter mit ihnen? Der Weg, der aus der aufmüpfigen Teeniephase automatisch in die Zwänge der Erwachsenenwelt zu münden scheint, ist uns bekannt. Doch wie schaffen wir es, unseren Idealen treu zu bleiben?

Die Künstler stehen vor der Herausforderung, den Lebensunterhalt zu sichern, ohne sich von der Konsumwelt aussaugen zu lassen. Die Kunst, die bisher gratis allen zur Verfügung gestellt wurde, muss plötzlich Geld einspielen. Viele der Künstler haben einen grafischen Beruf gewählt. Geblieben sind ihre Begeisterung für das Zeichnen und ihr Talent. Auffällig ist die hohe zeichnerische und malerische Qualität. Die Präzision der Darstellung erstaunt nur auf den ersten Blick. Denn auch wenn die Street-Werke verspielt und schnell hingeworfen wirken, erfordern sie doch ein
hohes Mass an Achtsamkeit und genauer Planung. Dies zeichnet auch die ausgestellten Werke aus.

In der Szene der ehemaligen Streetartisten ist ein grosses kreatives Potential vorhanden, das in den aktuellen Werken auch durch die Vielfalt der Techniken überrascht und fasziniert. Die Ausstellung kann nur einen kleinen Einblick geben und will die Besucher neugierig auf eigene Entdeckungsreisen machen.

Beteiligte Künstler:

Andreas Pistner, Wiesbaden Manuel Ti Mathys, Aarau
Benjamin Solt, Baden Marco Romegialli//WCH, Ennetbaden
Claude Luethi, Baden PISA73, Berlin
Gülbin Ünlü, München Tarek Abu Hageb, Basel
MALIK, Zürich  

 

Jörg Langsdorf - "Springer oder Springerin?"

"xxFF"
Acryl, Kreide, Eisenoxid, Schellack a. LW, 120x90cm
"Springer"
Acryl, Digitaldruck auf LW
70x50cm

 

 

Andreas Pistner - "Zeitgenossen"

Radierungen

21.8.bis 2.10.2010

Charakterlandschaft 1, 41 x 29 cm

Die Ausstellung "Zeitgenossen" zeigt uns Wesen aus einer Phantasiewelt des Wiesbadener Künstlers, die aus einem Science Fiction oder aus einem gentechnischen Alptraum stammen könnten.
Pistner kommt ursprünglich aus der Streetart-Szene, in der er sich einen Namen gemacht hat. Während seines Studiums hat er die Technik der Aquatinta-Radierung kennengelernt, die sehr aufwändig in der Herstellung ist und durch Künstlern wie Goya oder Miro bekannt wurde. Diese Methode erlaubt nur Abzüge in sehr limitierter Auflage. Auch wenn Pistners Zeitgenossen in alter Technik entstehen, sind sie inhaltlich näher an der Street oder Urban Art. In seiner Auseinandersetzung mit klassischen Werken, wie zum Beispiel Dürers "Ritter,Tod und Teufel", oder alten chinesischen Märchen, werden diese humorvoll neu interpretiert.
Für sein viefältiges Schaffen hat er internationale Preise und Nominierungen erhalten, u.a. 1. Preis Animationsfilm Go East Festival

 

Claudia Weber - Malerei
27.3. bis 12.6.2010

out in the woods

2009, Öl auf Leinwand, 0,35 x 0,35m

trophy 1

2009, Öl auf Leinwand, 0,40 x 0,30m

 

 


KulTour in Baden
17.10.2009

Wir waren mit dem Beitrag ZEITRAUMFAENGER vertreten.

Im ZEITRAUMFAENGER treffen Sequenzen aus verschiedenen expressionistischen Stummfilmen
aufeinander, überlagern sich, bekämpfen und ergänzen sich. Verschiedene Zeitebenen durch-dringen sich auf den Flächen eines rotierenden Kubus. Die Vertonung durch zeitgenössische Musik lässt ein neues Zeit-Raum-Gefüge entstehen.

Konzept: Reinhard Mesletzky, Video: Peter Becker, Musik: Stefan Holmeier

Der ZEITRAUMFAENGER war in der Galerie DoK von 14-15 Uhr und ab 17 Uhr alle halbe Stunde zu
sehen.

 

 

Reinhard Mesletzky - Stahlskulptur
7.6. bis 5.9.2009

Fremde, Rohstahl, 24cm

 

Begleitprogramm zur Ausstellung:


LESUNG FÜR EINEN GEBROCHENEN MANN

... UND FÜR ANDERE

SKULPTUREN

„Lesung für einen gebrochenen Mann“ spielt auf eine der Stahlskulpturen des Künstlers Reinhard Mesletzky an, die derzeit in der Galerie DoK zu sehen sind. Den Skulpturen Ianus, Fremde und Golem werden Texte vorgelesen, u.a. von Gustav Meyrink, Max Frisch und Oscar Wilde. Der Aussage des Metallkünstlers wird so eine zweite literarische Ebene gegenübergestellt.


Gebrochener Mann, 49cm Grace, Rohstahl, 48cm

 

 

Christian Hiegle, Malerei  -  Katja Fischer, Skulptur

 

unexpected

Werke zeitgenössischer Künstler zu Tod, Vergänglichkeit und Abschied

 

Ausstellung:

unexpected

Werke zeitgenössischer Künstler

zu Tod, Vergänglichkeit und Abschied

20.10. - 30.11.2007

verlängert bis 28.2.2008

 

 

 

 

 

 


Eric Coignoux, F, Radiographien
Sonja Fritschi, D/ CH, Textil
Peter Gospodinov, BG, Malerei
Sandra Häuptli, CH, Keramik
Maria Jansa, A, Keramik
Colette Kinzler, CH, Installation
Reinhard Mesletzky, D, Skulptur
Carin Studer, CH, Lithographie
Hans Trudel, CH, Skulptur

Phil Malloy, GB, Video

 

Vernissage: 19. Oktober 2007, ab 18 Uhr, Radio-Performance 19.30 Uhr
Ausstellungsdauer: 20.10. - 30.11.2007
Ort: Galerie DoK, Haselstr. 9, 5400 Baden
Öffnungszeiten: FR + SA jeweils 14-18h

In einer Zeit des Wandels, des gesellschaftlichen Umbruchs haben Rituale keinen Raum mehr, Bräuche gehen verloren. Oft fehlt uns die Zeit, Übergänge bewusst zu gestalten. Wir glauben, immer funktionieren zu müssen. Der Tod richtet sich nicht danach, er trifft uns unerwartet. Die Ausstellung „unexpected“ zeigt aktuelle künstlerische Auffassungen zum Tod im weiteren Sinne, sowie Werke von Hans Trudel.

Früher war der Tod als Bestandteil des Lebens allgegenwärtig. Man konnte sich ihm nicht entziehen. Schon allein durch das Leben in Grossfamilien wuchs jeder mit der Vorstellung auf, dass die Sterblichkeit eine unabdingbare Tatsache ist. Das Tragen von Memento mori - Artikeln, in Form von Stundengläsern oder Totenköpfen, war weit verbreitet, um an die Sterblichkeit zu erinnern. Heute ist das anders. Wir werden nur noch selten mit dahinsiechenden Menschen konfrontiert. Die Medien zeigen uns eher Bilder von jungen, schönen Menschen. Das Altern und Sterben wird an die entsprechenden Fachpersonen delegiert und institutionalisiert. Vielfach wird der Tod verdrängt. Der Totenkopf ist zwar in der Jugendkultur gerade aktuell, aber eher als Schock-Label, ohne direkten Bezug zum Tod.

In der bildenden Kunst war die Auseinandersetzung mit dem Tod durch die Jahrhunderte hinweg ein Genre, mit dem sich Künstler auseinandersetzten. Totentanzabbildungen sind eine seit dem 14. Jahrhundert verbreitete Darstellungsform. Am bekanntesten sind die Fresken in La Chaise-Dieu, in der Schweiz der Tod von Basel oder der Gemäldezyklus in Luzern, der als umfangreichster Totentanz Europas gilt.

Die zeitgenössische Kunst konfrontiert uns wenig mit Todesabbildungen. Die Beschäftigung mit dem Tod scheint heute kein obligatorisches Genre mehr zu sein, wenn es auch aktuelle Beispiele wie Damien Hirsts Totenkopf gibt.

Die Galerie DoK in Baden zeigt ab dem 19. Oktober künstlerische Statements zum Thema Sterblichkeit. Zu sehen sind einerseits Gebrauchsgegenstände, die mit Bestattungsritualen zu tun haben. Andererseits Kunstwerke, in denen die Künstler sich in einem weiter gefassten Begriff mit dem Tod auseinandersetzen. Sie reflektieren Themen wie Vergänglichkeit, Körperlichkeit, Abschied, auf der Reise sein.

Den zeitgenössischen Werken werden Skulpturen und andere Arbeiten von Hans Trudel gegenübergestellt, der in Baden besonders durch seine zahlreichen Werke im öffentlichen Raum bekannt ist. Neben einer Holzsäule werden ein Gipsrelief, ein Bronzerelief, eine Heliogravüre zu sehen sein, die bisher in Privatbesitz waren und jetzt neu zum Verkauf stehen. Sehr dankbar sind wir Herrn Dr. med. U. Villiger, der uns seine Skulptur „Der Tod“ als Leihgabe zur Verfügung stellt.

Die Ausstellung „unexpected“ will weder zu Tränen rühren noch den Tod verherrlichen. Vielmehr wollen wir die nüchterne Auseinandersetzung mit dem Thema, die die Sterblichkeit als Tatsache akzeptiert, die zum Leben dazu gehört, ohne sie auf düstere oder rührselige Weise zu glorifizieren.

Die Ausstellung lädt ein zum Verweilen. Im Nebenraum der Galerie haben interessierte Besucher die Möglichkeit, sich mittels diverser Medien in das Thema zu vertiefen. Der Besucher darf sich Zeit nehmen, die Kunstobjekte zu betrachten, sich intensiv mit dem Thema auseinander zu setzen, Hintergrundinformationen zu studieren. Bei der Vernissage am Freitag, 19. Oktober wird ein Teil der Künstler anwesend sein und Interessierten für Gespräche und gegenseitigen Austausch zur Verfügung stehen. Um 19.30 Uhr findet eine Performance des Schweizer Schlagzeugers Sebastian Hofmann, Radio Funkloch 92MHz statt. Diese wird mit selbstgebautem Radiosender live übertragen und kann in der Galerie verfolgt oder ausserhalb mit Taschenradio empfangen werden.

 

Eric Coignoux, F, Radiographien
Regisseur, Fotograf
geb. 1968 in Paris
lebt und arbeitet in Paris

Diplom an der Ensad (Ecole Nationale Supérieure des Arts Décoratifs), Paris

Zahlreiche internationale Preise,

u.a. Prix Ars Electronica 1994

Kurzfilme: Trashdance, No Sex, Mange.
Commercials: „Jungle“ für Electrolux, „Picasso“ für Citröen, und viele mehr

PHAESZ                          Privatbesitz

Hauptwerk aus der Serie Neon:X

 

NEON:X ist eine Serie radiographischer Bilder und Installationen. Diese sind das Ergebnis systematischer und klinischer Beobachtungen des Menschen. PHAESZ ist die Fiktion einer lebendigen Person, abgebildet mit Hilfe realer, aber lebloser Gegenstände. Coignoux spielt mit Gegensätzen wie Bild und Wirklichkeit, Licht und Dunkel, Leben und Tod. Die visuellen Techniken Radiographie und Fotografie werden verschmolzen, um Mensch, Abbild und Wirklichkeit in Frage zu stellen und das Wesen der Menschlichkeit neu zu beschreiben.

Eric Coignoux ist ein international bekannter Filmemacher. Für seine oft surreal anmutenden Kurzfilme und Commercials hat er zahlreiche internationale Auszeichnungen erhalten. Am deutlichsten wird seine graphischer Anspruch im Animationsfilm „Trashdance“ (1990), der aus Einzelbildern mit einem Amiga 2000 Computer gestaltet wurde.

Parallel zu seiner Regietätigkeit hat Eric Coignoux seit 1998 drei fotografische Serien geschaffen: Neon:X, Crash und nsq. In der Ausstellung „unexpected“ sind Werke aus der Serie Neon:X zu sehen, die sich mit Tod, Waffen und Gewalt auseinandersetzen.

         

Sonja Fritschi, D / CH, Textil

eidg. dipl. Fashiondesignerin
geb. 1978 in Neuburg an der Donau (D)
lebt und arbeitet in Basel

Schweizer Textilfachschule in Zürich

AUSSTELLUNGEN:

Talente 2007, 8.3. bis 14.3.2007
Sonderschau der Internationalen Handwerksmesse, Neue Messe München (D),

3.11. bis 26.11.2006
DERNIER CRI – Designer gestalten den Abschied,
Design Zentrum Hessen, Darmstadt (D)

23.10.bis 12.11.2006
Ausstellung im Rahmen des Veranstaltungszyklus „Noch mal leben...“, Safe,
Untern. Mitte, Basel (CH)

7.4.2006 bis 18.6.2006
DERNIER CRI – Designer gestalten den Abschied, Museum für Sepulkralkultur in Kassel (D)

11.11.2005 bis 1.4.2006
Friedhof: Design, Gestaltung zwischen Ewigkeit und Vergänglichkeit des Museum Bellerive in Zürich (CH)

 

Totenhemd „Shroud I"

Silbergelatineprint auf Baumwoll-Organdi

 

Das Totenhemd unterstreicht die Schönheit des Körpers über den Tod hinaus. Die Gleichheit aller im Tod wird durch eine persönliche Ausgestaltung auf diese Art aufgehoben. Die auf dem Totenhemd abgebildeten Fotos geben Einblicke in das Lebensumfeld der Verstorbenen, ihr Lebenswerk und was ihnen im Leben wichtig war. Sie wiederspiegelt die Auseinandersetzung mit dem Leben, der Lebensführung, die Fülle eines ganzen Lebens, das ein Ende gefunden hat. Die Einzigartigkeit jedes Menschen kann durch den Einsatz von persönlichem Bildmaterial hervorgehoben werden. Ergänzend wird ein Repertoire aus Stimmungsbildern angeboten.
Jedes Totenhemd wird individuell auf Bestellung und nach Kundenwunsch gefertigt werden.

 

Peter Gospodinov, BG, Malerei

Maler
geb. 1974 in Bulgarien
lebt und arbeitet in Basel

Kunstakademie in Sofia, Klasse N. Maistorovs

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

                                                                               Trennung

Peter Gospodinov:

„Das momentane Erleben, das Hier und Jetzt sind zentrale Punkte in meiner Arbeitsweise. Die Bilder entstehen ohne Kompositionskizzen und konzentrieren sich auf die Entdeckung im Moment, wodurch sie einen lebendigen Charakter bekommen. Die Malweise ist vorallem expressiv, mit grösseren Beobachtungspausen zwischen den Malstufen. Ich bevorzuge diese Malweise , weil so die malerische Arbeit durch eine tiefere Reaktion geführt wird. Das Empfinden des Farbwillens wird von Nachdenken und Ueberlegung weniger gestört. Dafür kann in den Beobachtungspausen das Erleben, Empfinden und Denken zu einem Schlussergebnis kommen.

Mein Streben ist Bewegung in einer Zeitlosigkeit malerisch zu erreichen. Dynamik und Ruhe zugleich. Den zweidimensionalen Farbraum als real (realistisch-natura-listisch auf höherer Ebene) zu erleben und verstehen.
Bewusst lasse ich den Werken einen gewissen Freiraum, wo Möglichkeit zu individueller Interpretation entstehen kann.“

 

Sandra Häuptli, CH, Keramik
dipl. Keramikerin
geb. 1974 in Zürich
lebt und arbeitet in Basel

Schule für angewandte Kunst, Keramikfachklasse, Vevey
Hochschule für Freie Kunst bei Prof. F.Vehring, Bremen

Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland

Mon chez moi – mein Zuhause

Ein Behälter für Erinnerungen, für Dinge, die im Leben eines Menschen eine Rolle gespielt und ihn begleitet haben.
Angewohnheiten, Vorlieben, markante Meilensteine und Alltägliches, die aus ihm genau die Person gemacht haben, die er war, an der wir ihn erkennen.
Eine Miniaturwohnung, in der die Umrisse dieser Erinnerungen als flüchtiger Strich für lange Zeit in die Farbe und den Ton eingeritzt werden. So wie wir alle bei den Menschen, die uns umgeben einen Eindruck hinterlassen, als Zeichen unseres Daseins.
In dieser Behausung kann nun der Mensch, von dem wir Abschied nehmen müssen, sich auf diesen Weg machen, über den wir nichts wissen.

Um diese Behälter herzustellen, drehe ich zuerst auf der Drehscheibe aus schwarzem Ton eiförmige Objekte, welche ich in lederhartem Zustand in eine viereckige Form klopfe. Durch eine kleine Öffnung färbe ich das Innere der Stücke ein, schneide anschliessend mit einem Faden Deckel und Gefäss voneinander und zeichne im Inneren meine persönlichen Erinnerungen an Menschen, die mir nahe stehen.

 

 

Maria Jansa, A, Keramik

dipl. Keramikerin
geb. 1949 in Vorarlberg
lebt und arbeitet in Fraxern

Kunstuniversität Linz,

Meisterklasse für Keramik

 
Urne „Barke“, 2007

U R N E N
Die Urne als ein Behältnis, aus Tonerde geformt, durch das Feuer gegangen, bereit reine mineralische Asche zu bergen. Gibt es eine würdevollere Begleitung unserer letzten Reste, um frei zu werden für den Übergang in neue Räume?
Maria Jansa arbeitet mit klaren, zeitlosen Formen und Kontrasten, Kubus und Kugel, entwickelt aus ihnen weiter Aschenhäuser, geschwungene Schreine und die Barke.
Das letzte Gefäss, oft das letzte Geschenk, es soll Klarheit, Würde und Schönheit ausstrahlen.

EINZELAUSSTELLUNGEN

2006 «feuermahl» RAUMINSTALLATION - Moritzkirche, Augsburg
«morph-amorph» URNEN - Werkstätte für Gestaltung, Dornbirn
2006 W E R K Ü B E R S I C H T - Kellerräume im Palais Thurn & Taxis, Bregenz
2004 «wenn feurige Bewegung erkaltet – form pur» Baudialog, Zürich
2003 «feuer.ma(h)l» INSTALLATION - Institut für Kunstgeschichte, Universität, Innsbruck
2000 «ASCHEFLUG FLUGASCHE» - Jugendhaus St.Arbogast , Götzis

Teilnahme an diversen GRUPPENAUSSTELLUNGEN

ANKÄUFE
Land Vorarlberg, Museum für angewandte Kunst Wien, Rupertinum, Salzburg

 

Colette Kinzler, CH, Installation
Konzept-Künstlerin
geb. 1971 in Zürich
lebt und arbeitet in Zürich

Diplom (2005) in Gestaltung und Kunst,

an der HGKZ in Zürich

AUSSTELLUNGEN:
2005 Installation „Glücksfall“, Diplomausstellung, HGKZ Zürich

 

Installation „Glücksfall“

Colette Kinzler entwirft für „unexpected“ eine neue konzeptionelle Arbeit, die sich mit dem Thema Vergänglichkeit auseinandersetzt.

Eine Figurengruppe, aus hellem Wachs geformt, die einzelnen Figuren sehr fragil und verformbar, wird äusseren Faktoren, wie Sonnenlicht und Wärme ausgesetzt und beginnt sich mit der Zeit zu verändern zu verformen.
Dieser Prozess wird nicht künstlich beeinflusst. Es wird während der Ausstellungszeit geschehen.

 

Reinhard Mesletzky, D, Skulptur

Bildhauer, Metall-Designer
geb. 1952 in München
lebt und arbeitet in München

 

 

 

 

AUSSTELLUNGEN:
1999 Haus der Eigenarbeit, München
2000 Objekt und Design, München
2001 Kunstbehandlung, München
2002 Galerie Münchner Luft, Dirnismaning
2003 Galerie im oberen Turm, Karlstadt
2004 Galerie DoK, Baden, Schweiz
2005 Rathaus Unterföhring
Kulturzentrum, Trudering
Haus der Eigenarbeit, München
2006 KulTour Baden, Kreiselinstallation

  Skulptur "Aufwärts"

Reinhard Mesletzky gestaltet überwiegend figurative Skulpturen, aber auch abstrakte Installationen.

Für unsere Ausstellung ist er dabei, neue Skulpturen zu schaffen. Diese werden mit dem Brennschneider aus Eisen „geschnitzt“.

 

 

Carin Studer, CH, Lithographien
Malerin, Lithographin
geb. 1961 in Zürich
lebt und arbeitet in Luzern

1983 Zeichen- und WerklehrerInnen-Diplom, Schule für Gestaltung, Luzern
seit 1999: Dozentin für Gestaltung und Drucktechnik an der HGKL, Luzern
2007: Diplom in Videokunst, HGKL, Luzern

Ausstellungen:
1995 Sust, Stansstad – Doppelausstellung mit Eugen Bollin
1996 Gestaltungsforum Furka
1997 Gemeindegalerie Benzeholz, Meggen
Unterwaldner Kunstausstellung, Buochs
1998 Ausstellung an der HSL Luzern
Gestaltungsforum Furka
1999 Galerie Hofmatt, Sarnen
2000 BildSTOCK, Installationen im Heiligkreuz
2001 Galerie Gerbegass, Sempach

                                                 Furka 4

 

Eugen Bollin über Carin Studer:
„Mögen die Eindrücke der Malerin landschaftlicher Natur sein, sie bleiben nie im Örtlichen oder Episodischen stecken, sie lokalisieren kaum, typisieren vielmehr. Geographische Orte werden so zu Orten menschlicher Befindlichkeit, Aussenbilder transzendieren, werden Innenbilder der Malerin. So werden Ausgangspunkte wie Fels, Quell, Erde, Sediment, Gletscher in einen formalen und farblichen Umwandlungsprozess einbezogen, der beim fotografischen oder skizzenhaften Notieren beginnt und mit der äusseren Wirklichkeit die innere subjektive anstrebt.
Solche Abläufe gestalten sich dialektisch im Sinne von Pol und Gegenpol, von Wärme und Kälte, Ruhe und Bewegung, unten und oben, aussen und innen. Entsprechend bearbeitet Carin Studer ihre Blätter, Bretter und Tafeln: sie legt sie auf den Boden, ritzt, kreidet, schichtet (...) und nähert sich so naturhaften Abläufen an. Vielleicht sind es Annäherungen an eine Landschaft: sie ist draussen und zugleich in ihr, der Malerin, selbst.“

KulTour

in Baden am 28.10.2006

Wir waren mit folgenden Projekten beteiligt:

- Art in Progress: Reinhard Mesletzky

- Interactive Cherrystones von Hansuli Matter, Veronique Gallut

 

Art in Progress: Reinhard Mesletzky

Im Laufe des Tages baut der Künstler Reinhard Mesletzky an der Installation, die am Verkehrskreisel aufgebaut wird.

Interactive Cherrystones von Hansuli Matter, Veronique Gallut


                                     

Garderobenausstellung                

verlängert bis 31. Dezember 2006

 

Matthias Castorph, Hansuli Matter, Reinhard Mesletzky


Aufhängen


Öffnungszeiten: nach telefonischer Vereinbarung

 

Unter dem Motto „Aufhängen“ zeigt die Galerie DoK vom 25.08.-31.12.2006 Garderoben von Hansuli Matter, Matthias Castorph und Reinhard Mesletzky

Die beteiligten Architekten und Künstler interpretieren dabei den Alltagsgegenstand „Garderobe“ in unterschiedlichsten Ansätzen und entwerfen persönliche Statements zum Thema. Neben künstlerischer Ansätzen und deren skulpturaler Ausformung spielen die Reduktion von bekannten Formen und deren Transformation ebenso eine Rolle wie der Kontextwechsel von Fertigprodukten zu eigenständigen Objekten.
Die Exponate sind sowohl als Gebrauchsgegenstand auch als Skulptur, Readymades, Designobjekt oder profanes Möbelstück interpretierbar. Es sind teilweise handwerklich-künstlerische Unikate und als auch in Laser- und CNC-Technik hergestellte Multiples.

 

Matthias Castorph, "h.g.lieb"



Reinhard Mesletzky, "Kette"

 

 

Reinhard Mesletzky, "Neolith"

 

 

Reinhard Mesletzky, "Haken"

 

 

Matthias Castorph, "Rusticus"

 

 

 

Reinhard Mesletzky, "Hopi"

 

 

Reinhard Mesletzky, "Autobahn"

 

Reinhard Mesletzky, "Nadelstreifen"




Zwischen Sein und Schein



In der Galerie DoK sind vom 3. Juni bis 8. Juli ungewöhnliche Grafiken aus Glas zu sehen. Dabei handelt es sich um Glasbilder, die je nach Betrachterwinkel ihre Farbe verändern. Als grafische Elemente, die an der Wand hängen, ergeben sich so neue Perspektiven. Das Material, ein seltenes technisches Glas, ermöglicht ein unglaubliches Farbenspektrum. Die Grafik selbst ist einfach und minimalistisch gehalten, komplex und dreidimensional wird sie durch die Wechselwirkung von sich verändernden Farben, Licht und umgebenden Raum.
Der Münchner Künstler Michael Lapper arbeitet hauptsächlich mit dem Werkstoff Glas, einem derzeit sehr aktuellen Material. Er ist im Bereich Kunst + Bau und im öffentlichen Raum tätig. Aus diesen Projekten heraus entstand der Wunsch, die Qualität dieses besonderen Materials - in diesem Fall dichroitisches Glas - auch grafisch umzusetzen. Dabei gelingt es ihm, die Elemente des Tafelbildes modern zu interpretieren. Die spiegelnde Oberfläche und die schillernden Farben nehmen Bezug auf die glänzenden Fassaden in den Großstädten.
Neben den Glasgrafiken sind in der Ausstellung Dokumentationen über realisierte Kunst+Bau-Projekte Michael Lappers zu sehen, in denen dieses Glas in einem größeren Maßstab verwendet wurde.





Die Geschichte der Sensibelchen



Ein Figurentheater in 24 Bildern

Eines Tages waren sie da.

Niemand hatte etwas gehört. Das wäre auch schwer gefallen; denn wer hätte bei all dem hektischen Treiben ein so leises Ploppen vernommen.

So zurückhaltend sie auch waren, man konnte sie nicht mehr wegleugnen.

Der Frechste von allen erkundete die ihm fremde Welt. Sie schienen sehr aneinander zu hängen. Dies so sehr dass sie sich zunächst nicht voneinander lösen wollten oder konnten. Wenn man sie fragte, wo sie her kamen - denn sie verstanden einen, sagten aber keinen Ton - zeigten sie nach Norden, aber ein ziemliches Stück oberhalb des Horizonts. Auch nach langem sich gegenseitig Anschauen konnten sie sich nicht einigen, wo genau die Richtung war.

Manche bewegten sich fast nie, machten höchstens Zeichen mit den Fühlern. Andere waren neugierig, und einige konnten sogar einen Purzelbaum. Man konnte sie nie beim Essen beobachten. Dennoch hatte man das Gefühl, dass sie irgendetwas von einem erwarteten. Sie waren sehr zurückhaltend und scheu. Am Kontakt mit den Menschen lag ihnen augenscheinlich nichts.

Irgendetwas hatten sie vor. Murg, der Frechste, hatte wohl eine Idee gehabt. Alle versuchten Murg zu unterstützen, mit den unterschiedlichsten Mitteln. Mit der ihnen eigenen Langsamkeit schleppten sie alles Erdenkliche heran, was ihnen zum Verwirklichen ihres Plans dienlich schien.

Emsig werkelte Murg in seiner Werkstatt. Tag und Nacht konnte man es funken und blitzen sehen. Und sein Werk nahm allmählich Gestalt an

Jetzt wurde klar, dass sie einen Weg gesucht hatten, von hier weg zu kommen.
Am nächsten Tag würde der Start statt finden. Alle mussten sich noch ein wenig ausruhen, für den grossen Moment. Nach der für sie üblichen langsamen Verabschiedung, stellten sie sich alle bereit, um auf Kommando die Rakete zu starten.
Obwohl sie so schön langsam gesprungen waren, stellte sich ein Fehler im System heraus. Sie hatten offensichtlich die Schwerkraft der Erde unterschätzt. Sie waren am Boden zerstört. Würden sie für immer hier, in dieser hektischen Welt, bleiben müssen?

Da entdeckten sie die Eule und merkten, dass sie schon die ganze Zeit beobachtet worden waren. Einige wollten fliehen. Denn sie wussten nicht, ob Sensibelchen auf dem Speiseplan von Eulen stehen. Doch die Eule mochte den metallischen Geruch der Sensibelchen nicht. Sie war uralt und das Gehämmere tagein, tagaus sollte jetzt endlich ein Ende haben.
Die Sensibelchen erzählten ihre Geschichte. Die Eule wusste zwar auch nicht, wie sie zurückkehren könnten, aber sie meinte: „Vielleicht kann ich euch helfen, hier eine Aufgabe zu finden. Sie rief Murg zu sich und schenkte ihm eine brennende Kerze.


Murg war fasziniert vom Feuer, hatte aber auch Respekt davor. Als er versuchte, die Kerze zu balancieren, waren alle gespannt und aufmerksam, auch wenn er sich etwas unbeholfen anstellte.
Jetzt wollten alle mal. Sie waren nicht sehr geschickt. Aber sie übten emsig: die Frechen, die Zurückhaltenden, die Unbeholfenen und die Scheuen. Und da sie sich sowieso einen Grossteil des Tages nicht bewegten, bildeten sie sich gegenseitig im Kerzenhalten aus.

So kam es, dass sie eine Aufgabe für sich entdeckten und ihren Platz in dieser Welt fanden. Und sie schauten den brennenden und tropfenden Kerzen zu bis ans Ende ihrer Tage.

 





Reinhard Mesletzky: Skulpturen



Zur Website von Reinhard Mesletzky